Saturday, September 27, 2008

Quote from Micropolitics and Segmentarity

"Leftist organizations will not be the last to secrete microfascisms. It's too easy to be antifascist on the molar level, and not even see the fascist inside you, the fascist you yourself sustain and nourish and cherish with molecules both personal amd collective."
Pg. 237

This is from the chapter of A Thousand Plateaus that I had recommended that we begin with... cool stuff! It would give us a begining understanding of what micropolitics are about - other than that, I'm reading Guattari's Three Ecologies right now, and I'll post quotes from that that I think might get us going as well.

Thursday, September 25, 2008

Verbindlichkeiten

13. September 2008

Frage nach Verbindlichkeiten. Gleich zu Anfang unseres Unternehmens hat sich die Frage gestellt, wie wir Verbindlichkeiten eingehen. Muss als erstes ein Projekt umrissen sein, aufgrund dessen wir uns dann verbindlich dafür oder eben dagegen entscheiden? Oder ist es nicht schon die Voraussetzung für das Zustandekommen eines gemeinsamen Projektes, dass wir verbindlich sind und dadurch einen Raum eröffnen, in dem sich ein solches Projekt ergeben kann. Ist man verbindlich gegenüber einem Projekt, wie beispielsweise einem bestimmten Text, den man sich gemeinsam erarbeiten will und durch das geteilte Interesse an dem Text und vielleicht auch an einer bestimmten Arbeitsweise ergibt sich Verbindlichkeit? Oder ist man den Menschen/FreundenInnen gegenüber verbindlich, weil man an ihnen und am Zusammensein mit ihnen Interesse hat? Handelt es sich um unterschiedliche Verbindlichkeiten, gegenüber einer Gruppe und gegenüber einem Projekt? Die Frage, ob es erst die Menschen oder erst ein Projekt sind, auf die sich Verbindlichkeit richtet, lässt sich wohl nicht eindeutig entscheiden, aber es sind zwei Pole, zwischen denen sich ein gemeinsames Unternehmen bewegt.

Ohne an dieser Stelle genaue Definitionen versuchen zu wollen, lässt sich anmerken, dass man eine Verbindlichkeit wohl immer freiwillig eingeht, dass sie sich insofern von Gesetzen, die man einhalten muss, unterscheidet und, dass schon im Wort die Verbindung ausgedrückt ist, die ihr zugrunde liegt oder sie ausmacht.

Ich bin dafür, diesen wichtigen, schwer zu beschreibenden und heiklen Aspekt unserer Unternehmung weiter zu beobachten.

Tobias.

Tuesday, September 23, 2008

woe to the thinker who is not the gardener but only the soil of the plants that grow in him!

A Nietzsche quote to begin:

Aus feuchten trüben Tagen, Einsamkeit, lieblosen Worten an uns, wachsen Schlüsse auf wie Pilze: sie sind eines Morgens da, wir wissen nicht woher, und sehen sich grau und griesgrämig nach uns um. Wehe dem Denker, der nicht der Gärtner, sondern nur der Boden seiner Gewächse ist!

Morgenröte, Nr. 382


Welcome all!!!!!